Setter-Geschichten

Straddles Home, Gordon und Irish Red Setter Zuchtstätte

Hallo Conny, Andy und immer mehr Pfoten,

Emily ist nach wie vor die Kronprinzessin, da wird sich wohl auch nichts ändern,

liegt natürlich auch zum großen Teil an ihrem sonnigen verspielten Gemüt. Die “Kindchenrolle” behagt ihr schon sehr, obwohl sie auch die Neigung zum Jähzorn hat, äußert sich immer wenn Unbefugte sich dem Haus nur nähern, da geht sie ab wie die Rakete. Man könnte sagen sie hat durchaus “Wachhundblut” in sich. Wehe die Glocke läutet, dann gehen die Räder durch, sogar enge Freunde die sie seit Baby kennen, bleiben dann mal lieber vor dem Gartentor stehen. Natürlich hat Emily dann kurzfristig ein Problem von böser Bestie auf “ich freu mich dich zu sehen” umzuschalten.

Dafür hat sie echt null Jagdhundblut in sich, sie ist ja eine “Freiläuferin”, und auch im Wald kommt da null Jagdtrieb durch, dadurch hat sie natürlich alle Freiheiten, da sie sich nie außer Sichtweite bewegt und schlussendlich sowieso bei “ihren” Menschen herumscharwenzelt, also sehr sehr angenehm für uns, mal kurz oder auch länger abhauen ist nicht ihr Ding. Super!

Eine sehr praktische Angewohnheit für uns ist ihre Leidenschaft für die Badewanne, ein hopp reicht und sie steht drin, genauso kommt sie wieder selber raus, also bei Schmuddelwetter ideal.

Wie ihr sehen könnt, passt sie hervorragend zu uns, mit ihren kleinen Macken die sie sicher auch hat, können wir gut leben, z.B. das keine Leiter vor ihr sicher ist, so schnell kann man gar nicht schauen und sie ist oben, genauso die Falltreppe zum Dachboden, die nimmt sie in null komma nix, dass wurde ihr aber weder angelernt noch trainiert, sie hat es einfach gemacht und konnte es eben. Sehr ungewöhnlich.

Sie fühlt sich bei uns offensichtlich absolut sicher, dass zeigt wohl auch ihr Schlafverhalten, über das sich eigentlich alle wundern, am Sofa liegt sie nämlich meist mit dem Rücken zum Zimmer, Beine hoch angelehnt an der Rückenlehne und Schnauze “vergraben” wo Sitzfläche und Rückenlehne zusammenstoßen, im Vorraum liegt sie meist genau in der Mitte wo wirklich jeder über sie drübersteigen muss, und sie rührt sich nicht, gebe zu das war gewöhnungsbedürftig. Das alle Betten im Haus auch ihr gehören, versteht sich von selbst. Hundbetten und Körbe sind dafür ein “no go” für sie, also die brauchen wir wirklich nicht, dafür aber vor dem franz. Fenster im Wohnzimmer muss ihr Schaffell liegen, damit sie den Garten bzw. das Vogelhaus bequem im Sitzen und Liegen beobachten kann.

So na wenn man mal anfängt über Emily zu reden, findet man kein Ende....wahrscheinlich hat der kleine Knopf der sie mal war, genau gewusst zu wem sie “hinkrabbelt” und wem sie als Familie möchte, zumindest haben wir jetzt im nachhinein betrachtet, das Gefühl sie wusste ganz genau was sie damals tat.

Liebe Grüße Gaby